Darfst du mit deinem Schmuck schwimmen? Das solltest du wissen
Darfst du mit deinem Schmuck schwimmen? Ja, wenn er aus Edelstahl mit PVD-Beschichtung ist: Der verträgt Chlor, Salz- und Süßwasser, solange du ihn nach dem Schwimmen kurz abspülst. Echtes Gold hält das Wasser selbst aus, doch Chlor greift die Legierung mit der Zeit an. Vergoldeten Schmuck, 925er Silber und Perlen legst du ab. Hier liest du für jede Art von Wasser und jedes Material, was du am besten tust: vom Hallenbad im Herbst bis zur Sauna und zum Winterurlaub in der Sonne.
Die Antwort in Kürze
Die vier Fragen, die wir am häufigsten hören:
- Goldene Ohrringe im Schwimmbad? Goldfarbene Ohrringe aus Edelstahl mit PVD dürfen mit; spül sie danach ab. Echte Goldohrringe nimmst du besser heraus (Chlor), vergoldete immer.
- Ein Süßwasserperlen-Armband beim Schwimmen? Nein. Chlor, Salz und Seife machen Perlen matt und schwächen den Faden. Das gilt auch für Perlen-Optik.
- Verträgt Edelstahl Chlor? Ja. Spül ihn nach dem Schwimmen mit Leitungswasser ab und tupf ihn trocken, dann bleibt er schön.
- Verträgt Gold Salzwasser? Echtes Gold schon, denn Gold reagiert nicht mit Salz. Vergoldung nutzt sich durch Salz und Sand schneller ab. Goldfarbener Edelstahl mit PVD verträgt es ebenfalls.
Immer ablegen: allen Schmuck in der Sauna (Metall wird heiß) sowie Perlen, Naturstein und Gummiband in jedem Wasser.
Je nach Wasser: Was macht es mit deinem Schmuck?
Wasser ist nicht gleich Wasser. Der Unterschied liegt darin, was drin ist: Chlor, Salz, Sand oder Hitze. Auf einen Blick:
| Wo du schwimmst | Was es mit Schmuck macht | So machst du es |
|---|---|---|
| Schwimmbad | Chlor greift Silber, Vergoldung und Perlen an und macht Steine matt | Edelstahl darf mit; unter der Dusche abspülen |
| Meer | Salz trocknet als weißer Film, Sand scheuert | Edelstahl darf mit; danach mit Süßwasser abspülen |
| See oder Naturbad | Süß, aber kalt: Deine Finger werden schmaler | Ringe enger stellen oder in der Tasche lassen |
| Sauna und Dampfbad | Hitze macht Metall heiß auf der Haut | Ketten, Armbänder und Ringe ablegen |
| Whirlpool | Warmes Wasser mit extra Chlor oder Brom | Nur Edelstahl, danach gut abspülen |
Schwimmbad: Chlor ist am aggressivsten
Gerade im Herbst ziehen viele wieder ihre Bahnen im Hallenbad oder gehen zum Aquajogging. Badewasser enthält Chlor, und das vertragen die meisten Schmuckstücke am schlechtesten. Silber läuft schneller an, Vergoldung nutzt sich ab und Perlen werden matt. Edelstahl mit PVD-Beschichtung hält das aus: Der Stahl rostet nicht und die Schicht sitzt fest.
Goldene Ohrringe im Schwimmbad: Was geht?
Wähl kleine, geschlossene Formen: Ohrstecker, Huggies oder Mini-Creolen mit Klappverschluss. Sie bleiben unter der Badekappe sitzen und verhaken sich nicht am Band der Schwimmbrille. Lange Ohrhänger lässt du lieber zu Hause, ebenso echte Goldohrringe: Chlor kann die Legierung von 14- und 18-karätigem Gold mit der Zeit angreifen, vor allem an Fassungen und Lötstellen.
Im Bild
Cathie – ein Huggie, der sitzen bleibt
Eine kleine goldfarbene Creole, die eng ums Ohrläppchen schließt, mit einem funkelnden Zirkonia darunter. Aus Edelstahl mit PVD, also darf sie mit ins Wasser. Nach dem Schwimmen kurz unter der Dusche abspülen, fertig.
Cathie ansehen →Das Meer: Salz, Sand und Sonne
Meerwasser ist salzig, für Edelstahl aber kein Problem. Getrocknetes Salz hinterlässt allerdings einen weißen Film, und Sand wirkt auf feinen Ketten und glänzenden Oberflächen wie Schleifpapier. Spül deinen Schmuck nach dem Baden deshalb kurz mit Süßwasser ab, zum Beispiel unter der Strand- oder Hoteldusche.
Verträgt Gold Salzwasser?
Echtes Gold schon. Gold selbst reagiert nicht mit Salz, auch wenn Schmuck mit niedrigerem Karat (14 oder 9 Karat) durch die anderen Metalle in der Legierung etwas matt werden kann. Vergoldung ist eine andere Geschichte: Die dünne Schicht nutzt sich durch Salz, Sand und Sonnencreme ab, und darunter kommt das Grundmetall zum Vorschein. Goldfarbener Edelstahl mit PVD verträgt Meerwasser: Eine PVD-Schicht ist viel härter als klassische Vergoldung.
See, Weiher oder Naturbad: süß, aber kalt
In natürlichem Süßwasser gibt es weder Chlor noch Salz, für deinen Schmuck ist es also mild. Das Risiko liegt woanders: In kaltem Wasser werden deine Finger schmaler, sodass ein Ring leicht abrutscht. Und was in einen See fällt, findest du meist nicht wieder.
Trägst du einen verstellbaren Ring, drück ihn vor dem Schwimmen etwas enger zusammen. Sitzt er locker? Dann lass ihn in der Tasche. Spül deinen Schmuck danach ab, denn Naturwasser kann Algen und Schlamm enthalten. Auch der Phoenix vom Foto oben ist verstellbar.
Sauna, Dampfbad und Whirlpool
Im Herbst tut ein Wellnesstag besonders gut. Nimm deinen Schmuck ruhig mit, aber nicht in die Sauna: Bei 80 bis 100 Grad wird Metall heiß, und das spürst du sofort auf der Haut. Edelstahl geht davon nicht kaputt, angenehm ist es aber nicht. Leg Ketten, Armbänder und Ringe also ab; kleine Ohrstecker stören die meisten nicht.
Im Dampfbad ist es weniger heiß, dafür feucht. Ein Whirlpool ist am aggressivsten: warmes Wasser mit extra Chlor oder Brom. Edelstahl hält das aus, wenn du ihn danach gut abspülst; alles andere legst du ab.
Nach Material: Was darf mit ins Wasser?
Du bist dir bei einem bestimmten Schmuckstück unsicher? Dann schau aufs Material.
Edelstahl mit PVD-Schicht: darf mit
Rostet nicht und verträgt Chlor, Salz- und Süßwasser, auch wenn du oft schwimmst. Nach Schwimmbad oder Meer abspülen und trocken tupfen.
Echtes Gold (14 oder 18 Karat): Meer ja, Schwimmbad lieber nicht
Gold selbst ist sehr beständig, die anderen Metalle in der Legierung reagieren aber empfindlich auf Chlor. Außerdem wäre es schade, ein wertvolles Stück im Wasser zu verlieren.
Vergoldet und 925er Silber: lieber ablegen
Eine Vergoldung nutzt sich durch Chlor, Salz und Sand ab. Echtes Silber läuft durch Chlor und Salz schnell dunkel an; du kannst es polieren, aber Ablegen spart dir die Mühe. Silberfarbener Edelstahl hat denselben Look, ohne anzulaufen.
Perlen und Perlen-Optik: immer ablegen
Perlen sind ein Naturprodukt aus Perlmuttschichten: weich und empfindlich. Chlor, Salz, Seife und Schweiß machen den Glanz matt, und ein Faden, auf den Perlen gefädelt sind, dehnt sich oder wird schwächer, wenn er oft nass wird. Ein Süßwasserperlen-Armband trägst du also nicht beim Schwimmen. Das gilt auch für Perlen-Optik: Der Perlen-Optik-Schmuck von Lundholm ist nicht wasserfest. Trag ihn trocken, zum Beispiel zum Pullover oder zur Bluse; Ideen findest du in Perlenschmuck modern tragen.
Die komplette Übersicht pro Material, auch für Duschen, Sport und Schweiß, findest du in welcher Schmuck Wasser verträgt.
Winterurlaub in der Sonne: was kommt mit?
Geht es diesen Winter in die Sonne, zum Beispiel auf die Kanaren oder nach Ägypten? Dann wechselst du an einem Tag zwischen Pool, Meer und Terrasse. Nimm zwei oder drei Schmuckstücke mit, die du einfach anbehalten kannst, und lass Perlen, Naturstein und Wertvolles zu Hause. So muss nichts in den Safe und nichts geht verloren.
Nach dem Schwimmen: So bleibt dein Schmuck schön
- AbspülenMit Leitungswasser, nach Chlor, Salz oder Naturwasser.
- Trocken tupfenMit einem weichen Tuch; nicht nass in der Tasche lassen.
- Zuletzt anlegenNach Sonnencreme, Bodylotion und Parfum.
- Trocken aufbewahrenGetrennt, damit nichts verkratzt oder sich verheddert.
Ist ein Schmuckstück doch etwas matt geworden? Wie du es sicher reinigst, liest du in Schmuck reinigen nach Material.
Warum Lundholm-Schmuck mit ins Wasser darf
Fast aller Lundholm-Schmuck ist aus Premium-Edelstahl mit gold- oder silberfarbener PVD-Schicht. Er ist wasserfest und hypoallergen, du kannst also damit schwimmen, duschen und Sport machen. Eine Ausnahme ist Perlen-Optik: Sie ist nicht wasserfest. Auch Schmuck mit Naturstein und elastische Armbänder legst du vor dem Wasser ab. Alles, was mit darf, findest du in der Kollektion wasserfester Schmuck.
An Werktagen vor 15:00 Uhr (MEZ) bestellt? Dann verschicken wir deine Bestellung noch am selben Tag. Ab welchem Bestellwert der Versand kostenlos ist, hängt vom Land ab; die Details findest du auf unserer Versandseite. Wenn du in unserem eigenen Webshop bestellst, bekommst du immer ein kostenloses Geschenktütchen dazu, und bei höheren Bestellwerten gibt es über die Geschenke-Leiter Gratis-Geschenke.
Häufige Fragen zum Schwimmen mit Schmuck
Kann man mit goldenen Ohrringen ins Schwimmbad?
Mit goldfarbenen Ohrringen aus Edelstahl mit PVD-Schicht ja; spül sie nach dem Schwimmen mit Leitungswasser ab. Echte Goldohrringe nimmst du besser heraus, weil Chlor die Legierung mit der Zeit angreift. Vergoldete Ohrringe nimmst du immer heraus. Wähl kleine Ohrstecker oder Huggies, die bleiben unter der Badekappe sitzen.
Kann ich beim Schwimmen ein Süßwasserperlen-Armband tragen?
Lieber nicht. Perlen sind weich und empfindlich: Chlor, Salz und Seife machen sie matt, und der Faden kann sich dehnen oder schwächer werden, wenn er nass wird. Das gilt auch für Perlen-Optik. Leg dein Perlenarmband vor dem Schwimmen oder Duschen ab.
Verträgt Edelstahl Chlor?
Ja. Edelstahl rostet nicht und verträgt Chlorwasser. Spül ihn nach dem Schwimmen trotzdem ab und tupf ihn trocken, damit keine Chlorreste in Gliedern und Fassungen bleiben.
Verträgt Gold Salzwasser?
Echtes Gold schon: Gold selbst reagiert nicht mit Salz. Vergoldung nutzt sich durch Salz, Sand und Sonnencreme schneller ab. Goldfarbener Edelstahl mit PVD-Schicht verträgt Meerwasser ebenfalls; spül ihn danach mit Süßwasser ab.
Darf man mit Schmuck in die Sauna?
Lieber nicht. Metall wird in der Sauna heiß, und das spürst du auf der Haut. Leg Ketten, Armbänder und Ringe ab. Perlen, Perlen-Optik, Naturstein und Gummiband gehören nie in die Sauna.
Kann man mit Silberschmuck schwimmen?
Mit echtem Silber (925) lieber nicht: Chlor und Salz lassen es schnell dunkel anlaufen. Silberfarbener Edelstahl darf dagegen mit ins Wasser.
Kann man beim Schwimmen seinen Ring verlieren?
Ja, vor allem in kaltem Wasser. Deine Finger werden dann schmaler, sodass ein Ring leicht abrutscht. Stell einen verstellbaren Ring etwas enger oder lass einen lockeren Ring in der Tasche.
Sollte man Schmuck nach dem Schwimmen abspülen?
Ja, das ist die beste Gewohnheit. Spül ihn nach Schwimmbad, Meer oder See mit Leitungswasser ab und tupf ihn mit einem weichen Tuch trocken.
Schmuck, der mit ins Wasser darf
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